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Was ist soziale Arbeit?

Die soziale Arbeit ist zwar den meisten Menschen durchaus ein Begriff, an einer eindeutigen Definition mangelt es aber oftmals. Dies liegt vor allem daran, dass sich das Spektrum der Sozialarbeit nicht so einfach benennen lässt. Basierend auf der Bildung, Erziehung, Unterstützung sowie sozialstaatlicher Interventionen will die soziale Arbeit die autonome Lebensführung ihrer Klienten fördern, ausbauen und sicherstellen. Das Individuum und die Herausforderungen seines persönlichen Alltags dienen somit als Maßgabe für die soziale Arbeit.

Methoden der sozialen Arbeit

Die Bandbreite der Sozialarbeit zeigt sich unter anderem anhand der unterschiedlichen Aufgabenbereiche, die es hierbei abzudecken gilt. Die soziale Arbeit betrachtet nicht nur das Individuum, sondern die Gesellschaft als Ganzes. Darüber hinaus spielen juristische und politische Belange ebenfalls eine nicht unwesentliche Rolle. Die Methoden der sozialen Arbeit sollen dafür Sorge tragen, dass die Sozialarbeit all dem gerecht wird.

Einzelfallarbeit

Die Einzelfallarbeit ist wohl eine der bekanntesten Methoden der sozialen Arbeit und hat das Ziel, dem jeweiligen Klienten zu einer Verbesserung des alltäglichen Lebens zu verhelfen. Dabei geht es somit vor allem um die individuellen Lebensumstände.

Gemeinwesenarbeit

Die Gemeinwesenarbeit nimmt sich sozialräumlicher Strukturen an und geht unter anderem in sogenannte soziale Brennpunkte, wo Sozialarbeiter beispielsweise als Streetworker aktiv werden.

Soziale Gruppenarbeit

Soziale Kompetenzen sind im alltäglichen Leben von großer Bedeutung und die Basis für eine funktionierende Gesellschaft. Menschen, die ein entsprechendes Defizit haben, sollen im Rahmen der sozialen Gruppenarbeit gefördert und gestärkt werden.

Studiengänge in der sozialen Arbeit

Im Bereich der sozialen Arbeit halten verschiedene Hochschulen Studiengänge bereit, die entweder einen allgemeinen Überblick bieten oder direkt nur auf einzelne Aspekte der Sozialarbeit, wie zum Beispiel die Sozialpädagogik, das Management oder die Sozialpsychologie, abzielen. Insbesondere Fachhochschulen sind hier stark vertreten und daher wichtige Anlaufstellen für all diejenigen, die die soziale Arbeit als ihre Profession betrachten. Im Rahmen des gestuften Studienmodells, das durch den Bologna-Prozess europaweit eingeführt wurde, kann man zunächst den Bachelor und anschließend optional den Master erlangen.

Zum Teil existieren auch berufsbegleitende Studiengänge, so dass man neben dem Beruf oder während der Familienphase beispielsweise ein Fernstudium Sozialarbeit absolvieren kann.

Karrieremöglichkeiten in der sozialen Arbeit

Wer sich für den Beruf des Sozialarbeiters entscheidet oder anderweitig im sozialen Bereich tätig werden möchte, hat in erster Linie den Wunsch, Menschen in schwierigen Lebenslagen zu helfen und einen Beitrag zu einer harmonischeren Gesellschaft zu leisten. Die eigene Karriere steht somit nicht im Mittelpunkt, sollte aber dennoch nicht vollkommen außer Acht gelassen werden. Nach dem erfolgreichen Studium der sozialen Arbeit ergeben sich unterschiedliche Optionen, wobei die bisherige Erfahrung sowie der Schwerpunkt der Ausbildung großen Einfluss auf den weiteren Werdegang ausüben können.

Sozialarbeiter werden unter anderem beim sozialen Dienst, in der Behindertenhilfe, Altenarbeit, Frühförderung, Flüchtlingshilfe, Schuldnerberatung, Kinder- und Jugendarbeit sowie im pädagogischen und therapeutischen Bereich tätig. Je nach Studiengang ist auch eine Position im Management einer sozialen Einrichtung möglich. Bereits bei der Studienwahl kann man die Basis für vielfältige Karrieremöglichkeiten schaffen.

 

Soziale Arbeit studieren in

Wer Soziale Arbeit in studieren möchte und parallel vielleicht auch noch seinem Beruf nachgehen möchte, findet an dem Fernstudium in der Regel großen Gefallen. All diejenigen, die direkt von der Schule kommen oder zeitweise ihren Job an den Nagel hängen, um sich voll und ganz dem Studium der Sozialarbeit widmen zu können, sind dahingegen nicht auf ein Fernstudium angewiesen, sondern können das Studentenleben in vollen Zügen genießen und ein gewöhnliches Präsenzstudium in Vollzeit absolvieren. In sowie der Region und im Bundesland existieren einige Hochschulen mit sozialwissenschaftlicher Fakultät, die folglich für ein Studium Soziale Arbeit in Betracht kommen. Sofern es kein örtlich und zeitlich unabhängiges Studium sein muss, dürfte das klassische Präsenzstudium Soziale Arbeit in folglich die erste Wahl sein.

Berufsbegleitendes Studium Soziale Arbeit in

Nicht wenige Menschen wissen ein Präsenzstudium sehr zu schätzen, sind aber berufstätig und können ihren Job auch nicht einfach aufgeben, um Soziale Arbeit in zu studieren. Ein Fernstudium ist dann zwar immer eine Option, doch in Ermangelung regelmäßiger Präsenzen bleibt der persönliche Kontakt zu den Dozenten und Kommilitonen notgedrungen auf der Strecke. Ein anderweitiges berufsbegleitendes Studium Sozialarbeit in beziehungsweise an einer Hochschule aus der Region kann dahingegen die perfekte Lösung sein. Ein duales Studium, Abendstudium, Wochenendstudium oder anderweitiges Teilzeitstudium bietet eine gute Vereinbarkeit mit Beruf und/oder Familie und verzichtet dennoch nicht auf regelmäßige Präsenzen. Studierende der Sozialarbeit sind so trotz paralleler Berufstätigkeit im Studium nicht vollkommen auf sich alleingestellt. Allerdings darf man nicht vergessen, dass trotz der Nähe der Hochschule zum Wohnort ein berufsbegleitendes Studium Soziale Arbeit in eine nicht zu unterschätzende zusätzliche Belastung darstellt.

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