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Kosten für ein Fernstudium Soziale Arbeit

Welche Kosten für ein Fernstudium Soziale Arbeit eingeplant werden müssen, kommt auf die jeweilige Fernschule und auf das Bundesland an. Die zu entrichtenden Studiengebühren und die Immatrikulationsgebühren können zwischen den einzelnen Hochschulen zum Teil stark variieren, auch die Bezeichnungen und Inhalte der verschiedenen Beitragsarten unterscheiden sich unter Umständen.

Höhe der Semesterbeiträge ist abhängig von der Fernschule

Kosten für ein Fernstudium Soziale ArbeitSo müssen Studierende in Hessen an der Hochschule RheinMain Kosten von ca. 270 Euro je Semester für ihr Studium einplanen, während in Rheinland Pfalz zum Teil nur ein Semesterbeitrag von 85 Euro und in Berlin von 160 Euro anfällt, hier jedoch dann weitere Beiträge an das Studentenwerk fällig werden.

Die meisten Fernhochschulen veranschlagen zudem noch Kosten für Studienmaterialien, die je Modul berechnet werden (ca. 65 Euro pro Modul). Bei 17 Modulen belaufen sich die Gebühren somit auf insgesamt 1.105 Euro. Bei einigen Fernhochschulen ist dieser Posten schon in den Semesterbeiträgen enthalten und fällt nicht gesondert an.

Sozialbeiträge und weitere Kosten

Daneben gibt es für das Fernstudium noch weitere Kosten, die berücksichtigt werden müssen. Zum einen sind je nach Fernschule noch Sozialbeiträge (zwischen 80 – 200 Euro) pro Semester zu entrichten. Auch Fahrt- und Übernachtungskosten zum Standort der Fernschule sollten eingeplant werden, da regelmäßige Präsenzphasen vor Ort ein relevanter Bestandteil des Fernstudiums Soziale Arbeit sind.

Zu den etwa 10 Präsenzphasen pro Jahr sollten dann auch noch die Fahrtkosten – und je nach Entfernung der Hochschule auch Übernachtungskosten – für die Prüfungstermine eingeplant werden. Einige Fernschulen bieten Ihren Studierenden während der Präsenzphasen kostengünstige Unterbringungsmöglichkeiten vor Ort an. Ob Ihre jeweilige Fernschule diese Möglichkeit auch anbietet und noch Plätze verfügbar sind, sollten Sie rechtzeitig vorab erfragen.

Für den Abschluss zum Bachelor oder Master sind zudem je nach Bundesland und Hochschule noch unterschiedlich hohe Gebühren für Prüfungen zu entrichten.

Zuschüsse und Fördermöglichkeiten

Wer das Studium Soziale Arbeit im Rahmen einer Weiterbildung neben dem Beruf absolviert, kann die Kosten dafür steuerlich absetzen. Da es jedoch häufig zu Streitigkeiten bei der Abgrenzung von Ausbildung und Weiterbildung kommt, sollten Sie frühzeitig Kontakt zu Ihrem Finanzamt aufnehmen und alle weiteren Informationen dort erfragen.

Um die Kosten des Fernstudiums weiter zu senken, bietet der Staat außerdem verschiedene Zuschüsse und Fördermöglichkeiten. Prüfen Sie im Vorfeld, ob Sie die nötigen Voraussetzungen für eine Förderung erfüllen.

Ein Vergleich der Hochschulen lohnt sich!

Die Gebühren für ein Fernstudium Soziale Arbeit unterscheiden sich je nach Fernschule zum Teil stark. Egal für welche Fernschule Sie sich entscheiden – achten Sie darauf, dass diese eine staatliche Anerkennung besitzt und Sie somit zum Abschluss auch einen entsprechend anerkannten Bachelor- oder Master-Titel erhalten.

Einer der bekanntesten Anbieter von staatlich anerkannten Fernschulen in Deutschland ist der Hochschulverbund „basa-online“, dem zur  jetzigen Zeit folgende Hochschulen angehören:

  • Alice Salomon Hochschule Berlin,
  • Hochschule Fulda,
  • Fachhochschule Koblenz,
  • Fachhochschule Potsdam,
  • Hochschule München,
  • Fachhochschule Münster sowie
  • die Hochschule Rhein Main.

Doch selbst zwischen den Fernhochschulen innerhalb dieses Verbundes unterschieden sich die Kosten für das Studium, so dass sich ein genaues Hinschauen auf jeden Fall lohnt!

 

Soziale Arbeit studieren in

Wer Soziale Arbeit in studieren möchte und parallel vielleicht auch noch seinem Beruf nachgehen möchte, findet an dem Fernstudium in der Regel großen Gefallen. All diejenigen, die direkt von der Schule kommen oder zeitweise ihren Job an den Nagel hängen, um sich voll und ganz dem Studium der Sozialarbeit widmen zu können, sind dahingegen nicht auf ein Fernstudium angewiesen, sondern können das Studentenleben in vollen Zügen genießen und ein gewöhnliches Präsenzstudium in Vollzeit absolvieren. In sowie der Region und im Bundesland existieren einige Hochschulen mit sozialwissenschaftlicher Fakultät, die folglich für ein Studium Soziale Arbeit in Betracht kommen. Sofern es kein örtlich und zeitlich unabhängiges Studium sein muss, dürfte das klassische Präsenzstudium Soziale Arbeit in folglich die erste Wahl sein.

Berufsbegleitendes Studium Soziale Arbeit in

Nicht wenige Menschen wissen ein Präsenzstudium sehr zu schätzen, sind aber berufstätig und können ihren Job auch nicht einfach aufgeben, um Soziale Arbeit in zu studieren. Ein Fernstudium ist dann zwar immer eine Option, doch in Ermangelung regelmäßiger Präsenzen bleibt der persönliche Kontakt zu den Dozenten und Kommilitonen notgedrungen auf der Strecke. Ein anderweitiges berufsbegleitendes Studium Sozialarbeit in beziehungsweise an einer Hochschule aus der Region kann dahingegen die perfekte Lösung sein. Ein duales Studium, Abendstudium, Wochenendstudium oder anderweitiges Teilzeitstudium bietet eine gute Vereinbarkeit mit Beruf und/oder Familie und verzichtet dennoch nicht auf regelmäßige Präsenzen. Studierende der Sozialarbeit sind so trotz paralleler Berufstätigkeit im Studium nicht vollkommen auf sich alleingestellt. Allerdings darf man nicht vergessen, dass trotz der Nähe der Hochschule zum Wohnort ein berufsbegleitendes Studium Soziale Arbeit in eine nicht zu unterschätzende zusätzliche Belastung darstellt.

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