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Fernstudium Soziale Arbeit – Erfahrungsbericht

Auf der Suche nach einem Erfahrungsbericht zum Fernstudium Soziale Arbeit hören sich die meisten Menschen zunächst in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis um. Trotz der immer weiter steigenden Zahl an berufsbegleitenden Studienangeboten und Fernstudierenden dürfte es nur selten der Fall sein, dass man jemanden kennt, der den Fernstudiengang Soziale Arbeit absolviert hat. Um dennoch Informationen aus erster Hand zu erhalten und sich nicht einzig und allein auf die Angaben des Anbieters verlassen zu müssen, kann man im World Wide Web Erfahrungen mit dem Fernstudiengang Sozialarbeit recherchieren. Im Zuge dessen stößt man auf den einen oder anderen Erfahrungsbericht, wie zum Beispiel auch den folgenden.

Die Entscheidung für das Fernstudium Soziale Arbeit

Kurz zu meiner Person: Ich heiße Marie, bin mittlerweile 33 Jahre alt, habe nach dem Abitur ein duales Studium im Bereich BWL inklusive kaufmännischer Berufsausbildung absolviert und bin dann über Umwege in der Verwaltung einer sozialen Einrichtung gelandet. Rasch fand ich großen Gefallen an dem sozialen Bereich und fasste den Entschluss, Soziale Arbeit berufsbegleitend zu studieren. Mittlerweile habe ich den Bachelor erfolgreich abgeschlossen und möchte nun andere Menschen an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Meinen Erfahrungsbericht mit dem Fernstudium Soziale Arbeit möchte ich zunächst mit der Entscheidungsfindung beginnen. Vielfach wurde ich gefragt, warum ich mir diesen Stress antue. Oftmals hatte ich während meines Fernstudiums den Eindruck, mich fast rechtfertigen zu müssen. Grundsätzlich bin ich der Ansicht, dass sich Bildung immer lohnt. Für meinen Job in der Verwaltung einer sozialen Einrichtung war ich dank meines vorherigen dualen Studiums im Bereich BWL sowie der abgeschlossenen kaufmännischen Ausbildung bestens qualifiziert. Durch die tägliche Zusammenarbeit mit Sozialpädagogen, Psychologen und Sozialarbeitern kam ich zum ersten Mal mit solchen Berufsbildern in Berührung und war sofort Feuer und Flamme. Die intensive Arbeit mit Menschen in schwierigen Lebenslagen sowie die Möglichkeit, einen Beitrag zu einer Verbesserung der Situation beitragen zu können, weckten in mir den Wunsch, Soziale Arbeit zu studieren. Meinen Job wollte ich aber auf keinen Fall aufgeben. Folglich sah ich mich nach Möglichkeiten um, Beruf und Studium miteinander zu vereinbaren, und stieß auf das Fernstudium Soziale Arbeit.

Nachdem ich das Informationsmaterial gelesen, die Website des Anbieters durchforstet und auch mit der Studienberatung Kontakt aufgenommen hatte, schrieb ich mich für den Bachelor in Sozialarbeit per Fernstudium ein. Abgesehen von den Inhalten, die ich als optimale Ergänzung meiner betriebswirtschaftlichen Kompetenzen sah, überzeugte mich vor allem die enorme Flexibilität des Fernstudiums.

Mein Alltag als Fernstudentin – Die Herausforderungen des Fernstudiums Soziale Arbeit

Zu Beginn war ich mir sicher, dass ich das Fernstudium Soziale Arbeit schnell absolvieren könnte. Die Arbeit forderte mich nicht allzu sehr, so dass mir genügend Freiräume bleiben sollten. Das dachte ich zumindest. Doch schon nach wenigen Wochen stellte ich fest, dass die Doppelbelastung enorm sein kann. Der Stoff war anspruchsvoll, umfangreich und mir zudem vollkommen fremd, so dass meine Tage nur noch aus arbeiten und lernen bestanden. Freunde und Familie kamen so notgedrungen zu kurz, aber mir fehlte auch Zeit für mich. Jede freie Minute investierte ich in das Studium. Inhaltlich sagte mir dieses sehr zu, so dass ich mit großem Lerneifer bei der Sache war. Nach ein paar Monaten kam ich jedoch an meine Belastungsgrenze und war vollkommen erschöpft.

So konnte es nicht weitergehen. Das Fernstudium wollte ich jedoch auf keinen Fall aufgeben. Eine Kündigung stand ebenfalls nicht zur Debatte, schließlich liebte ich den Job und wollte das Studium nutzen, um innerbetrieblich aufzusteigen. Also kontaktierte ich die Hochschule und verringerte mein Pensum von drei auf zwei Module pro Semester. Darüber hinaus bat ich meinen Vorgesetzten um ein Gespräch. Dieser war begeistert von meiner Eigeninitiative und stimmte einer Reduzierung meiner Arbeitszeit von 40 auf 30 Stunden in der Woche zu.

Recht schnell stellte ich fest, dass die Maßnahmen das richtige waren. Endlich hatte ich meinen Rhythmus gefunden und konnte voller Elan neben dem Beruf studieren. Daraus habe ich gelernt, dass ein Vollzeitstudium neben einem Vollzeitjob zumindest für mich nicht zu schaffen ist.

Mein Fazit zum Fernstudium Soziale Arbeit

Vor vier Monaten habe ich den Bachelor in Soziale Arbeit abgeschlossen und mein Fernstudium so nach neun spannenden und zugleich fordernden Semestern erfolgreich beendet. Bereits in der Endphase gelang mir der gewünschte Aufstieg auf der Karriereleiter. Die Kombination von BWL aus meinem beruflichen Vorleben sowie die im Zuge des Fernstudiums erworbenen Kenntnisse der Sozialarbeit haben mir vollkommen neue Perspektiven eröffnet. Ich kann nur jedem raten, die Chance zu nutzen, ohne aber sich selbst zu überfordern. Nach meinen positiven Erfahrungen liebäugle ich nun mit dem Master-Fernstudium Sozialmanagement.

 

Soziale Arbeit studieren in

Wer Soziale Arbeit in studieren möchte und parallel vielleicht auch noch seinem Beruf nachgehen möchte, findet an dem Fernstudium in der Regel großen Gefallen. All diejenigen, die direkt von der Schule kommen oder zeitweise ihren Job an den Nagel hängen, um sich voll und ganz dem Studium der Sozialarbeit widmen zu können, sind dahingegen nicht auf ein Fernstudium angewiesen, sondern können das Studentenleben in vollen Zügen genießen und ein gewöhnliches Präsenzstudium in Vollzeit absolvieren. In sowie der Region und im Bundesland existieren einige Hochschulen mit sozialwissenschaftlicher Fakultät, die folglich für ein Studium Soziale Arbeit in Betracht kommen. Sofern es kein örtlich und zeitlich unabhängiges Studium sein muss, dürfte das klassische Präsenzstudium Soziale Arbeit in folglich die erste Wahl sein.

Berufsbegleitendes Studium Soziale Arbeit in

Nicht wenige Menschen wissen ein Präsenzstudium sehr zu schätzen, sind aber berufstätig und können ihren Job auch nicht einfach aufgeben, um Soziale Arbeit in zu studieren. Ein Fernstudium ist dann zwar immer eine Option, doch in Ermangelung regelmäßiger Präsenzen bleibt der persönliche Kontakt zu den Dozenten und Kommilitonen notgedrungen auf der Strecke. Ein anderweitiges berufsbegleitendes Studium Sozialarbeit in beziehungsweise an einer Hochschule aus der Region kann dahingegen die perfekte Lösung sein. Ein duales Studium, Abendstudium, Wochenendstudium oder anderweitiges Teilzeitstudium bietet eine gute Vereinbarkeit mit Beruf und/oder Familie und verzichtet dennoch nicht auf regelmäßige Präsenzen. Studierende der Sozialarbeit sind so trotz paralleler Berufstätigkeit im Studium nicht vollkommen auf sich alleingestellt. Allerdings darf man nicht vergessen, dass trotz der Nähe der Hochschule zum Wohnort ein berufsbegleitendes Studium Soziale Arbeit in eine nicht zu unterschätzende zusätzliche Belastung darstellt.

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