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Anerkennungsjahr Soziale Arbeit

Anerkennungsjahr Soziale ArbeitWer nach einem Fernstudium Soziale Arbeit im Anschluss auch in seinem Fachbereich als Sozialarbeiter oder Sozialpädagoge arbeiten möchte, benötigt häufig die staatliche Anerkennung, wie es beispielsweise bei einer Tätigkeit im öffentlichen Dienst der Fall ist. Wann genau ein Absolvent die staatliche Anerkennung erhält, hängt vom jeweiligen Bundesland ab. So wird in einigen Bundesländern (z.B. in Baden-Württemberg, Berlin oder Thüringen) nach einem erfolgreichen Bachelor-Studium gemeinsam mit dem Bachelor-Zeugnis auch die staatliche Anerkennung vergeben.

Erwerben Sie die staatliche Anerkennung – Anerkennungsjahr Bremen – Hessen

In Bundesländern wie z.B. Bremen oder Hessen hingegen müssen die Absolventen eines Studiums Soziale Arbeit nach dem Abschluss eine berufliche Tätigkeit absolvieren, um die staatliche Anerkennung zu erhalten.  Die genauen Regelungen unterscheiden sich dabei häufig von Bundeland zu Bundesland, bzw. sogar zwischen den Hochschulen. So kann das Berufspraktikum in einigen Bundesländern (z.B. in Hessen oder z.T. in Nordrhein-Westfalen) auch im Rahmen des regulären Studiums absolviert werden und ist nicht zwingend erst nach erfolgreichem Abschluss vorgesehen. In Sachsen wiederum ist ein Berufspraktikum nicht erforderlich, wenn das Studium berufsbegleitend absolviert wird und deshalb schon eine Tätigkeit in der Praxis nachgewiesen werden kann.

Bewerbung für ein Anerkennungsjahr Soziale Arbeit

Wer eine berufspraktische Tätigkeit für die staatliche Anerkennung nach seinem Studium benötigt, nimmt Kontakt mit einer sozialen Einrichtung auf und reicht seine Bewerbung für ein Anerkennungsjahr ein. Der Vertrag über den Inhalt der Ausbildung wird an der Stelle eingereicht, die für die Vergabe der staatlichen Anerkennung zuständig ist.

Dauer und Vergütung im Anerkennungsjahr

Das Anerkennungsjahr dauert üblicherweise ein Jahr. Seit der Umstellung auf das Bachelor-Studium lässt sich das Anerkennungsjahr auch auf 6 Monate reduzieren, allerdings verlangen viele Einrichtungen, dass das Berufspraktikum ein volles Jahr lang absolviert wird, da sonst keine Vergütung bezahlt wird. Aber auch wenn man als Berufspraktikant Anspruch auf Vergütung des Anerkennungsjahres hat, muss man dennoch häufig auch bei einer 1-jährigen Ausbildung darauf verzichten, um einen Platz für ein Praktikum zu ergattern. An dieser Stelle lohnt es sich, frühzeitig mit der Suche zu beginnen und Kontakt mit verschiedenen Einrichtungen aufzunehmen bzw. die ausgehängten Stellenangebote in den Hochschulen zu sichten. Als zusätzlichen Service bieten viele Hochschulen zudem Beratungstermine zu diesem Thema an.

Abschluss des Anerkennungsjahres Soziale Arbeit

Während des Berufspraktikums muss der Berufspraktikant von einem Sozialarbeiter oder Sozialpädagogen mit staatlicher Anerkennung betreut werden. Zudem ist während dieser Zeit ein Bericht über die berufliche Tätigkeit im Praktikum anzufertigen und im Anschluss an das Anerkennungsjahr eine mündliche Prüfung  am Standort der Hochschule abzulegen. Wird diese dann erfolgreich bestanden, erhält der Berufspraktikant die staatliche Anerkennung.

 

Soziale Arbeit studieren in

Wer Soziale Arbeit in studieren möchte und parallel vielleicht auch noch seinem Beruf nachgehen möchte, findet an dem Fernstudium in der Regel großen Gefallen. All diejenigen, die direkt von der Schule kommen oder zeitweise ihren Job an den Nagel hängen, um sich voll und ganz dem Studium der Sozialarbeit widmen zu können, sind dahingegen nicht auf ein Fernstudium angewiesen, sondern können das Studentenleben in vollen Zügen genießen und ein gewöhnliches Präsenzstudium in Vollzeit absolvieren. In sowie der Region und im Bundesland existieren einige Hochschulen mit sozialwissenschaftlicher Fakultät, die folglich für ein Studium Soziale Arbeit in Betracht kommen. Sofern es kein örtlich und zeitlich unabhängiges Studium sein muss, dürfte das klassische Präsenzstudium Soziale Arbeit in folglich die erste Wahl sein.

Berufsbegleitendes Studium Soziale Arbeit in

Nicht wenige Menschen wissen ein Präsenzstudium sehr zu schätzen, sind aber berufstätig und können ihren Job auch nicht einfach aufgeben, um Soziale Arbeit in zu studieren. Ein Fernstudium ist dann zwar immer eine Option, doch in Ermangelung regelmäßiger Präsenzen bleibt der persönliche Kontakt zu den Dozenten und Kommilitonen notgedrungen auf der Strecke. Ein anderweitiges berufsbegleitendes Studium Sozialarbeit in beziehungsweise an einer Hochschule aus der Region kann dahingegen die perfekte Lösung sein. Ein duales Studium, Abendstudium, Wochenendstudium oder anderweitiges Teilzeitstudium bietet eine gute Vereinbarkeit mit Beruf und/oder Familie und verzichtet dennoch nicht auf regelmäßige Präsenzen. Studierende der Sozialarbeit sind so trotz paralleler Berufstätigkeit im Studium nicht vollkommen auf sich alleingestellt. Allerdings darf man nicht vergessen, dass trotz der Nähe der Hochschule zum Wohnort ein berufsbegleitendes Studium Soziale Arbeit in eine nicht zu unterschätzende zusätzliche Belastung darstellt.

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