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Fernstudium vs. Präsenzstudium Soziale Arbeit / Sozialpädagogik

Der Bereich der sozialen Arbeit und Sozialpädagogik weckt bei vielen Studieninteressierten Interesse, denn soziale Berufe erweisen sich nicht nur als äußerst vielseitig, sondern sind zudem sehr sinnvoll. Wer diesbezüglich eine verantwortungsvolle Position übernehmen will, denkt an ein Studium und muss sich zwischen einem Fernstudium und einem herkömmlichen Präsenzstudium entscheiden. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, weshalb es gar nicht so leicht ist, die richtige Entscheidung zu treffen. Studiengänge der Sozialarbeit beziehungsweise Sozialpädagogik schaffen grundsätzlich eine solide Basis für eine Karriere im Gesundheits- und Sozialwesen und führen zum Bachelor oder Master als akademischen Grad.

Das Fernstudium der sozialen Arbeit

Das Fernstudium Soziale Arbeit wird von einigen Hochschulen angeboten und richtet sich vorrangig an Berufserfahrene, die neben ihrem sozialen Beruf studieren möchten. Bevor man sich für einen entsprechenden Studiengang entscheidet, sollte man allerdings die Vorteile und auch Nachteile betrachten. Außerdem sollten sich Studieninteressierte fragen, ob sie die persönlichen Voraussetzungen für ein Fernstudium der sozialen Arbeit erfüllen.

Vorteile eines Fernstudiums Sozialpädagogik

Die berufsbegleitende Struktur eines Fernstudiums kommt Berufstätigen sehr entgegen, denn auf diese Art und Weise können sie neben dem Beruf studieren und eine akademische Weiterbildung absolvieren. Insbesondere im Sozialwesen ist Schichtarbeit keine Seltenheit, so dass ein berufsbegleitender Studiengang ein hohes Maß an Flexibilität bieten muss. Ein Fernstudium ist dann eine gute Wahl, denn in Sachen Zeit und Ort ist man als Fernstudent vollkommen frei. Das Lernen lässt sich so bestens in den Alltag einbinden. Ein weiterer Aspekt, der für ein Fernstudium im Bereich soziale Arbeit spricht, ist die Tatsache, dass man sein Know-How auffrischen und erweitern kann, ohne die Berufstätigkeit zu unterbrechen. Das Gelernte kann vielmehr direkt in die praktische Arbeit einfließen und erweist sich als ausgezeichnete Ergänzung.

Nachteile eines Fernstudiums der sozialen Arbeit

Trotz aller Vorzüge, die ein Fernstudium im Bereich Sozialarbeit beziehungsweise Sozialpädagogik bietet, darf man die Nachteile nicht vergessen und sollte diese im Vorfeld berücksichtigen. So hat die große Freiheit auch ihre Schattenseiten, weil die gesamte Organisation dem Studierenden obliegt. Dieser ist beim Lernen mehr oder weniger auf sich allein gestellt. Darüber hinaus finden im Fernstudium keine oder kaum praktische Übungen statt, die für soziale Berufe aber essentiell sind. Folglich muss man sich selbst um den Praxisbezug der erlernten Theorie kümmern. Weiterhin gilt es zu beachten, dass einige Anbieter recht hohe Gebühren verlangen.

Das Präsenzstudium Sozialarbeit

Wenn es darum geht, soziale Arbeit zu studieren, ist das Präsenzstudium der klassische Weg. Für Abiturienten steht es oftmals außer Frage, dass sie von der Schule an die Hochschule wechseln, um sich dort ihrem Studium zu widmen. Im Zuge dessen kann man zunächst den Bachelor erwerben und neben der wissenschaftlichen Theorie auch die Praxis vertiefen. Praktika und Praxissemester sind üblicherweise Bestandteile von Studiengängen aus dem Bereich der Sozialarbeit. Kennzeichnend für ein Präsenzstudium ist die Tatsache, dass man in der Hochschule vor Ort studiert und dem vorgegebenen Studienplan folgt, um den Studiengang nach Möglichkeit in der Regelstudienzeit abzuschließen.

Vor- und Nachteile des Präsenzstudiums Sozialpädagogik

Der wesentliche Vorteil eines Präsenzstudiums im Gegensatz zu einem Fernstudium besteht darin, dass man als Student direkten Kontakt zu den Kommilitonen und Dozenten hat. Auf diese Art und Weise stehen stets Ansprechpartner und Lerngruppen zur Verfügung. Neben den sozialen Kontakten ist vor allem die vorgegebene Organisation für viele Studierenden ein Pluspunkt, denn so sind sie nicht auf sich allein gestellt und haben einen Plan, an dem sie sich orientieren können. Insbesondere im Bereich der sozialen Arbeit kommt es nicht nur auf theoretisches Wissen, sondern auch praktische Kenntnisse an, die man sich im Studium durchaus aneignen kann. Wer dahingegen parallel berufstätig sein möchte, hat bei einem Präsenzstudium, das in Vollzeit veranstaltet wird, schlechte Karten. Für ein berufsbegleitendes Studium sind solche Studiengänge üblicherweise nicht geeignet. Weiterhin darf man nicht außer Acht lassen, dass sich ein Präsenzstudium üblicherweise an Menschen richtet, die gerade die Schule abgeschlossen haben und somit über keine große Berufserfahrung verfügen. Berufserfahrene bleiben so mitunter unberücksichtigt.

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