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Fachabitur im Sozialwesen

Das Fachabitur im Sozialwesen erweist sich immer wieder als interessanter und vielversprechender Schulabschluss für all diejenigen, die einen sozialen oder pädagogischen Beruf anstreben. Auch ein akademisches Studium ist im Anschluss durchaus möglich, so dass angehende Sozialwissenschaftler auch diesen Bildungsgang in Erwägung ziehen sollten, sofern sie nicht auf das klassische Abitur setzen und schon während der Oberstufenzeit erste Kenntnisse aus den Sozialwissenschaften sowie der Pädagogik und Psychologie erwerben wollen.

Das Fachabitur für Sozial- und Gesundheitswesen

Das Fachabitur für Sozial- und Gesundheitswesen präsentiert sich als spezielle Variante der Fachhochschulreife. Üblicherweise offerieren Fachoberschulen für Sozial- und Gesundheitswesen sowie entsprechende Kollegs die betreffenden Bildungsgänge, die den Schülern das notwendige Rüstzeug für eine Berufsausbildung oder ein grundständiges Studium im sozialen Bereich vermitteln. Interessenten sollten sich auch bezüglich der Anerkennung informieren und stellen dabei fest, dass das Fachabitur Sozialwesen als Fachhochschulreife als Zugangsberechtigung zu Studiengängen an Fachhochschulen dient.

Besondere Inhalte an der Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen

Das Fachabitur Sozialwesen ordnet sich in die Bildungsgänge ein, die in der Bundesrepublik Deutschland zur Fachhochschulreife führen. Berufsübergreifende Fächer wie Deutsch, Sport, Politik und Mathematik sind demnach stets ein absolutes Muss und essentiell für den Bildungsgang. Kennzeichnend sind allerdings die berufsbezogenen Inhalte, denn diese Fächer widmen sich voll und ganz der Fachrichtung Sozial- und Gesundheitswesen. So werden an der Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen unter anderem die folgenden berufsbezogenen Unterrichtsfächer gelehrt:

  • Biologie
  • Anatomie und Physiologie
  • Psychologie
  • Erziehungswissenschaft
  • Gesundheitswissenschaft
  • Soziologie

Voraussetzungen und Dauer des Bildungsganges Fachabitur Sozialwesen

Menschen, die das Fachabitur Sozialwesen erwerben möchten, müssen vor der Aufnahme an einer entsprechenden Schule einige Voraussetzungen erfüllen. So ist ein Abschluss der Sekundarstufe I mit einem mittleren Schulabschluss erforderlich. Weiterhin setzen die Schulen üblicherweise ein fachbezogenes Praktikum oder eine relevante Berufspraxis voraus. In Vollzeit dauert es dann zwei Jahre bis man den angestrebten Schulabschluss erwerben kann.

Per Fernstudium zum Fachabitur im Fachbereich Sozialwesen

Wer über einen mittleren Bildungsabschluss verfügt und seine beruflichen Chancen durch einen höheren Schulabschluss nachhaltig verbessern will, denkt unweigerlich über ein Fernstudium zum Fachabitur nach. Steht zugleich fest, dass man beruflich im Sozialwesen oder der Gesundheitswirtschaft Fuß fassen möchte, liegt es nahe, die Fachhochschulreife im Fachbereich Sozialwesen abzulegen. Einige Fernschulen treten in diesem Zusammenhang als Anbieter in Erscheinung und ermöglichen den Teilnehmern eine berufsbegleitende Vorbereitung auf die betreffende Prüfung.

Das Fachabitur Sozialwesen und die Studienmöglichkeiten – Was kann ich studieren?

Fachabiturienten der Fachrichtung Sozialwesen möchten im Anschluss an den Bildungsgang oftmals eine akademische Ausbildung genießen und zeigen daher ein großes Interesse an den Studienmöglichkeiten. Dass diese Fachhochschulreife eine perfekte Vorbereitung auf ein soziales Studium ist, versteht sich von selbst. Wer aber glaubt, dass ihm ausschließlich Studiengänge wie Pädagogik, Sozialwissenschaften oder Psychologie offenstehen, täuscht sich. Die einzige Einschränkung der Fachhochschulreife besteht in der Regel darin, dass man damit nur an einer Fachhochschule studieren kann. Trotz der speziellen Fachrichtung des Abschlusses hat man eine freie Studienwahl. -> Fernstudium Soziale Arbeit

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